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Bundesweite Krisenübung LÜKEX 26 nimmt Dürre und Hitze in den Blick
Nachricht auf Stadttreffpunkt
Zu dieser Meldung liegt ein eigener ausführlicher Nachrichtentext auf Stadttreffpunkt vor.
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Bei der für November 2026 geplanten LÜKEX 26 sollen Behörden den Umgang mit einer lang anhaltenden Trockenperiode und einer extremen Hitzewelle trainieren. Hamburg beteiligt sich erstmals umfassend.
Behörden und Organisationen in Deutschland bereiten sich auf die bundesweite Krisenmanagementübung LÜKEX 26 vor. Im Mittelpunkt steht ein Szenario mit langjähriger Trockenheit und einer anschließenden extremen Hitzewelle. Die Übung ist für November 2026 vorgesehen und soll nach den bisherigen Planungen rund 100 Organisationen einbeziehen.
Trainiert werden insbesondere die Versorgung der Bevölkerung, der Schutz vor Hitze und die Kommunikation in einer Krise. Das angenommene Szenario kann neben einer angespannten Wasserversorgung auch das Gesundheitswesen, die Energieversorgung, die Wirtschaft und weitere kritische Infrastrukturen belasten.
Die Übung wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe geleitet. An der Vorbereitung waren neben Bund und Ländern unter anderem der Deutsche Wetterdienst und die Bundesanstalt für Gewässerkunde beteiligt. Grundlage ist unter anderem eine Risikoanalyse des Bundesamtes zur Gefahr von Dürre.
Hamburg nimmt nach eigenen Angaben erstmals umfassend an der LÜKEX teil. Unter der Leitung der Behörde für Inneres und Sport arbeiten dort unter anderem die Senatskanzlei, mehrere Fachbehörden, die Bezirke, Hamburg Wasser und die Hamburg Port Authority mit. Ziel ist es, die Abstimmung zwischen den beteiligten Stellen unter möglichst realistischen Bedingungen zu überprüfen und zu verbessern.
Die Hansestadt verweist zugleich auf ihren Hitzeaktionsplan. Er soll dabei helfen, gesundheitliche Gefahren durch hohe Temperaturen frühzeitig zu erkennen, Maßnahmen vorzubereiten und das Vorgehen verschiedener Behörden zu koordinieren.
Darüber hinaus baut Hamburg seine Strukturen für Krisenbewältigung und Bevölkerungsschutz aus. Bereits 2024 beschloss der Senat die Einrichtung einer entsprechenden Abteilung in der Innenbehörde. Sie befasst sich mit unterschiedlichen Risikoentwicklungen und arbeitet an Vorsorge- und Bewältigungsstrategien.
Regelmäßige Übungen wie die LÜKEX 26 sollen bestehende Abläufe prüfen, die Zusammenarbeit festigen und Erkenntnisse für die weitere Krisenvorsorge liefern.
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